Damit können Rohre mit einem Durchmesser bis zu 350 mm auf einer Länge bis zu 250 m mit einer Bohrung verlegt werden.
Verfahren:
Zuerst wird eine Pilotbohrung hergestellt. Dabei wird direkt von der Erdoberfläche weg gebohrt, die Steuerung des Bohrkopfes erfolgt über eine Abflachung der Bohrlanze.
Durch Drehung und gleichzeitigen Vorschub verläuft die Bohrung geradeaus, durch Vorschub ohne Drehung wird das Bohrgestänge durch die Abflachung in die gewünschte Richtung gelenkt.
Die genaue Lage des Bohrkopfes wird mittels eines eingebauten Senders und eines an der Oberfläche geführten Empfängers messtechnisch erfasst.
Ist der Bohrkopf am Ziel angekommen, wird er durch einen Aufweitkopf ersetzt und die Bohrung wird im Rückwärtsgang aufgeweitet. Hat der Bohrkanal den gewünschten Durchmesser erreicht, erfolgt der Rohreinzug.
Dabei wird das Produktrohr hinter dem Aufweitkopf befestigt und eingezogen.
Eine Bentonitmischung wird dabei gleichzeitig als reibungsminderndes Gleitmittel eingesetzt.